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Das Verborgene Programm Hinter HIV

(Rethinking AIDS [Überdenken AIDS], Jan./Feb., 1994)

Trotz aller Zusicherungen zum Gegenteil, finanziert das AIDS-Etablissement weiterhin nur die HIV-Forschung. Peter Duesberg versehentlich bewies diese Verdunkelung an allen alternativen Forschungen, als er vor kurzem dem National Institute on Drug Abuse (Nationale Institut für Drogenmißbrauch) einen Antrag für Stipendium vorlegte. Der klinische Direktor des Instituts für AIDS-Forschung hatte persönlich den Antrag eingeladen, der einen Plan umriß, die langfristige Wirkung von Nitriteinhalators zu testen, oder “Poppers”, an dem Immunsystem von Mäusen. Die Antwort kam im Dezember zurück: die anonymen Schiedsrichter lehnten ihn nicht nur ab, sondern weigerten sich sogar, den Antrag zu überblicken.

Warum geht solche politische Korrektheit weiter, den Krieg an AIDS zu beherrschen? Letzten Endes, öffentliche Gesundheitsoffizielle können jetzt noch nicht beweisen, daß sie einige Leben vor dem Syndrom gerettet haben, während die Zahl der Toten ständig steigt. Die wissenschaftlichen Voraussagen versagten auch erbärmlich. Im Gegensatz zu der vorausgesagten Ausbreitung von AIDS in den Vereinigten Staaten, beschränkte sich die Epidemie ausschließlich auf Risikogruppen; neun von jeden zehn AIDS-Fällen waren Männer, und neunzig Prozent aller AIDS-Opfer wurden mit schwerem Drogenbenutzen verbunden, ob intravenös oder als “ausschweifende” Homosexuelle. Tatsächlich, Epidemiologen müssen noch beweisen, daß überhaupt irgendeine Epidemie unter den Empfängern von Blutübertragungen ausbrach. Selbst individuelle AIDS-Krankheiten bevorzugen spezifische Risikogruppen, solche wie Kaposisarkom unter Homosexuellen und die nahezu Abwesenheit von Pneumocystis-carinii-Lungenentzündung bei den Afrikanern, deren Lungen alle die Mikrobe enthalten. Und einige neununddreißig Prozent von AIDS-Krankheiten in Amerika haben überhaupt nichts mit Immunschwäche zu tun — denken Sie an Kaposisarkom, verschiedene Lymphome, Auszehrung, und Schwachsinn, zum Beispiel. Kurzum, AIDS ist keine ansteckende Krankheit.

Die Besessenheit mit einem “AIDS-Virus” hat wenig mit der Wissenschaft oder Medizin zu tun. Schreibend in Nature in 1991 (21. Juni) deuteten der britische HIV-Forscher Robin Weiss und der amerikanische CDC-Offizielle Harold Jaffe in einem Angriff auf Peter Duesberg auf die wirkliche Absicht hin: “Aber wenn er und seine Anhänger ‘sicheren Geschlechtsverkehr’ schmälern, würden uns das Untersuchen der Blutspenden aufgeben lassen, und kürzen Forschung über Anti-HIV-Drogen und Impfstoffe, dann ist ihre Botschaft gefährlich”. Für wen? Wenn AIDS nicht ansteckend ist, würden solche Empfehlungen einfach den Steuerzahlern Geld und Sorge sparen.

Aber vielleicht is dies die Absicht. Ein Bericht in 1989 von dem National Research Council (Nationaler Forschungsrat) enthüllte deutlicher das verborgene Programm. Ursprünglich unterstützt von den Rockefeller und Russel Sage Stiftungen und dann finanziert von dem Public Health Service (Öffentlichen Gesundheitsdienst), AIDS: Sexual Behavior and Intravenous Drug Use, gestaltete einen Plan für das Sozialverhalten in einem riesigen Umfang — benutzen AIDS als die Entschuldigung. “Die vernichtende Wirkung einer Epidemie auf eine Völkergemeinschaft kann starke politische und soziale Erwiderungen hervorrufen”, bemerkte das Komitee entsprechend. “Eine Epidemie erfordert eine schnelle Mobilmachung der Gemeinde, um die Verbreitung der Krankheit und des Todes zu vereiteln” (S. 373). Die Fähigkeit solcher Methode, Veränderungen in kulturellen Werten zu erzwingen, ist basiert auf sorgfältiger Manipulation der Angst. “Idealerweise sollten Gesundheitsbeförderungsbotschaften das Erkennen einer Androhung in einem Individuellen erhöhen und seine oder ihre Kapazität, auf die Androhung zu reagieren, demgemäß die Höhe der Angst modulieren…. Was noch nicht bekannt ist, ist, wie die Angst in einer bestimmten Weise, beabsichtigt für eine besondere Audienz, einzuführen. Das Wissen zu erlangen, erfordert geplante Veränderungen der AIDS-Unterrichtsprogramme, die vorsichtig ausgeführt und dann vorsichtig beurteilt werden”, erklärte das Komitee kühl (S. 267-8).

Der Bericht identifizierte dann eines der Hauptziele der Veränderung — jüdisch-christliche sittliche Werte. “Historisch gab es in den Vereinigten Staaten eine starke soziale Abneigung, über die Sexualität in deutlicher Ausdrucksweise zu sprechen oder zu schreiben. Trotz kürzlicher Hinweise auf in hohem Maße zunehmender Duldung der sexuellen Deutlichkeit in den Medien und der Literatur, bleibt die Abneigung bei vielen in der Bevölkerung stark; es ist besonders stark in Fällen, die die Erziehung der Kinder und Jugendlichen betrifft” (S. 379). Die Angst vor einer angeblich infektiösen AIDS-Epidemie, jedoch, könnte gebraucht werden, solche Probleme zu regeln. Wie der Bericht erklärt, “Das Komitee glaubt, daß während einer Epidemie, Höflichkeit ist eine soziale Sittsamkeit, die an zweiter Stelle stehen muß, um Leben zu schützen” (S. 379).

Andere öffentliche Gesundheitsoffizielle waren offener. Als ein Beamter der Centers for Disease Control (Seuchenkontrollbehörde/CDC), entwarf Donald Francis in 1984 die CDC-vorgeschlagene AIDS-Strategie. In seiner Pensionierungsrede in 1992, in dem Hauptsitz der Agentur, in Atlanta, Georgia, äußerte Francis den Ehrgeiz, den viele seiner Beamtenkollegen innehaben, beim Beschreiben “Die Gelegenheit, die die HIV-Epidemie für öffentliche Gesundheit zur Verfügung stellt” (JAMA, 16-9-92). Er legte in keinem zweifelhaften Begriff die radikale Natur des Plans klar:

Die zurückgezogene Behutsamkeit in der Vergangenheit muß aufgegeben werden. Das Klima und die Kultur müssen offen sein, wo alte Ideen in Frage gestellt werden. Solche, die den gegenwärtigen Zustand wünschen, sollten Beschäftigung woanders suchen. Das amerikanische HIV-Verhütungsprogramm sollte der Platz sein, wohin die Besten und Intelligentesten gehen, wo etwas los ist, wo Geschichte gemacht wird. Dies ist die Epidemie des Jahrhunderts, und jede qualifizierte Person sollte ein Stück aus dem Kuchen wollen.

Die “Tätigkeit”, wie von Francis beschrieben, war eine Reihe von Programmen, die würden, wie er völlig erkannte, starken politischen Schutz vor zornigen Steuerzahlern und Wählern benötigen. Zum Beispiel, griff er heftig öffentlichen Widerstand zu dem Kondomverteilungsprogramm an und verlangte starke legale Maßnahmen, um elterliche Diskretion zu umgehen. “Die andauernden Kontroversen, die Enthaltung und Kondoms umfassen, verkörpern den Morast, in den Schulen fallen können”, klagte Francis. “Falls, in der Ansicht solcher, die bei weitem sachverständiger sind als ich, von Schulen nicht erwartet werden kann, daß sie solche Programme zur Verfügung stellen, dann sollten Gesundheitsabteilungen die Leitung übernehmen. Als eine Rechtfertigung sollten sie ihr Mandat gebrauchen, um die öffentliche Gesundheit zu schützen.”

Francis schloß auch Vorschläge ein, die sich mit AIDS-Risiken im intravenösen Drogengebrauch befassen — einschließlich das Fordern des “Verschreibens von süchtigen Drogen” mit der Unterstützung der Bundesregierung. Sogar Freiheitsliebende, die die gesetzliche Anerkennung der Drogen befürworten, würden solchen Begriff meiden, welches schließlich eine massive Bürokratie hervorruft, die Drogengebrauch ermutigt. “Als Folge eines progressiveren Modells für Drogenbehandlung, einschließlich des Verschreibens von Heroin, würde dramatische Wirkungen an HIV haben und könnte viele der gefährlichen gesetzwidrigen Aktivitäten, die die Drogen umgeben, eliminieren”, betonte er, wissend, daß nur die Angst vor der AIDS-Epidemie solche Vorschläge für die Öffentlichkeit erträglich gemacht werden könnten. Francis ignoriert die giftigen, und möglicherweise AIDS-verursachten Wirkungen der Drogen und sagte nachdrücklich, daß “Im Zusatz zur Behandlung muß sichere Einspritzung [!] betont werden, für solche in Behandlungsprogrammen und solche, die nicht mehr in der Behandlung sind. Die Bereitstellung der sterilisierten Einspritzungsausstattung für Drogenbenutzer sollte der Standard der öffentlichen Gesundheitspraxis in den Vereinigten Staaten sein”.

Am beunruhigsten von allem ist, daß Francis die Möglichkeiten sah, andere Epidemien zu benutzen, um ähnliche Programme weiterzubringen. Wie er sich ausdrückte, “wenn wir neue Mechanismen einrichten, um uns mit der HIV-Epidemie zu befassen, dann können [diese] als Modelle für andere Krankheiten dienen”.

Der Generalnenner dieser und ähnlicher Pläne ist, daß sie aus dem Öffentlichen Gesundheitsdienst der Bundesregierung stammen und ganz besonders von ihrer Frontlinie Öffentliche Gesundheitsagentur, die Centers for Disease Control (Seuchenkontrollbehörde/CDC). Öffentliche Vorstellungen malen oft die CDC aus als ein kleines Büro, das langweilige Statistiken an Krankheiten sammelt und veröffentlicht. Die Wahrheit ist schrecklicherweise anders. Als eine hochentwickelte $2 Billionen pro Jahr Operation beschäftigt die CDC ein Personal von Tausenden, die sich selbst sehen als haben sie ein Aktivistmandat. Sie sehen Epidemien als Gelegenheiten für Kontrolle und für Lebensstilveränderungen, der Bevölkerung aufzuzwingen.

Die CDC spezialisierte sich traditionell auf ansteckende Krankheiten. Ihre Initiale, eigentlich, ursprünglich bedeuteten the Communicable Disease Center (das Übertragbare Krankheitenzentrum), von ihrer Entstehung in 1946 bis ihr Name sich in 1970 veränderte. Und darin liegt ihre Richtung, denn sie neigt dazu, beinahe jede Epidemie als infektiös darzustellen. Zweifellos hat die CDC eine Menge Rohmaterial, womit sie arbeiten kann; jedes Jahr bringen wenigstens ein Tausend Ausbrüche oder “Gruppen” von Krankheiten, die die Vereinigten Staaten ergreifen — einen jede acht Stunden. Diese können von Grippen und Lungenentzündungen zu dichtvorkommenden Krebsen reichen, aber die meisten Ausbrüche umfassen jede, nicht mehr als eine Hand voll Menschen; seit der Kinderlähmung posierten keine ernsthafte Bedrohungen die allgemeine Öffentlichkeit. Jedoch, wenn fälschlicherweise irgendein willkürlich auserwählter Ausbruch als infektiös etikettiert wird und einem Virus oder einer anderen Mikrobe die Schuld gegeben wird, kann die CDC schnell öffentliche Angst erzeugen, sowie politische Mobilmachung hinter fast jedem Programm.

Die CDC führte eigentlich eine Anzahl von falschen Alarmen herbei oder fehlleitete Kampagnen in den letzten vier Jahrzehnten, neutralisierte wissenschaftliche abweichende Meinungen und gelassene Stimmen, wenn notwendig. AIDS, obwohl nicht das erste Beispiel, wurde nun bei weitem die erfolgreichste Epidemie. Zwei mächtige Waffen in dem Waffenlager der Agentur, beide unbekannt bei der Öffentlichkeit, im Allgemeinen, machten es möglich: ein halbgeheimer Flügel der CDC, bekannt als die Epidemic Intelligence Service (EIS/Epidemie Geheimdienst), und ein stilles “Teilhaberschaft”-Programm mit privaten Organisationen.

Der Epidemie Geheimdienst

Unter Epidemiologen gilt sie oft halb scherzhaft als die “medizinische CIA”. Gegründet wurde sie in 1951 von dem öffentlichen Gesundheitsprofessor Alexander Langmuir. Der EIS wurde zuerst entworfen, um als eine Elite Bazillenkriegsgegenmaßnahmeeinheit der CDC zu funktionieren. Langmuir wurde angestellt, da er auch als einen der Ausleseberater in dem chemischen und biologischen Kriegszustandsprogramm diente.

Die erste EIS-Klasse von 21 kürzlich medizinischen und biologischen Graduierten machten mehrere Wochen eine intensive Ausbildung in dem Hauptsitz der CDC, in Atlanta, durch, bevor sie abgesandt wurden nach ihrem zweijährigen Aufgabengebiet als Anleihe zu verschiedenen Staats- und örtlichen Gesundheitsabteilungen überall im Land. Sie wirkten als die Augen und Ohren der CDC, vorsichtig überwachen irgendwelche mögliche Ausbrüche von kriegsverursachten Krankheiten. Während sie auf ihrer Diensttour waren, konnten die EIS-Beamten auf einer 24-Stunden-per-Tag-Basis woandershin im Lande gesandt werden. Im Falle eines Krieges würde EIS unter irgendeiner Notstandsvollmacht, die der CDC gewährt ist, wirken — potentiell, einschließlich Quarantänen, Massenimmunisierungen, oder andere drastische Maßnahmen.

In einem Artikel, der geschrieben wurde für das American Journal of Public Health (März, 1952), machte Langmuir klar, daß Mitgliedschaft im EIS nicht mit dem zweijährigen Aufgabengebiet endete, sondern war dauerhaft. Er schrieb, daß, “Als ein Ergebnis ihrer Erfahrung werden viele dieser Beamten wohl ganztags in der Epidemiologie oder anderen öffentlichen Gesundheitsbeschäftigungen im Bundes-, staastlichen-, und örtlichen Niveau bleiben. Einige, zweifellos, werden in die Zivil-, akademische-, oder klinische Praxis zurückkehren, aber im Falle eines Krieges könnten sie zum aktiven Dienst mit dem Öffentlichen Gesundheitsdienst zurückkehren und ernannt werden in strategische Gebiete, um die Aufgaben, für die sie trrainiert wurden, zu erfüllen”.

Jedes Jahr seit 1951 hat einen neuen Ernteertrag von EIS-Rekruten gesehen, manche Klassen über einhundert Mitglieder in Größe. Die fast 2.000 ehemaligen Studenten gingen weiter in hohe Positionen in die Gemeinschaft, obwohl sie selten ihre Zugehörigkeit inserieren. In der Tat, die CDC machte den EIS nun geheimnisvoller denn je, denn sie unterdrückten seit dem letzten Jahr die öffentliche Verwendbarkeit des Mitgliedschaftsadreßbuches. Mitglieder können in dem Büro des Gesundheitsministers und anderswo in der Bundesregierung gefunden werden, sowie in der Weltgesundheitsorganisation, staatlichen- und örtlichen Gesundheitsabteilungen, Universitäten, pharmazeutischen Firmen, steuerbefreiten Stiftungen, Krankenhäusern, und sogar als Personalverfasser, Herausgeber, oder Nachrichten-Ankermann für bedeutende Zeitungen. wissenschaftlichen Journalen, und Fernsehnachrichtenabteilungen. In diesen Positionen wirken die ehemaligen EIS-Studenten nicht nur als den CDC-Überwachungsarm und Notfallreserve, aber auch als scheinbar “unabhängige” Advokaten für CDC-Praktiken.

Mit der Zeit ließ die Angst vor den künstlichen Krankheitsepidemien nach. Aber Langmuir und andere CDC-Offizielle an der Spitze hatten immer größere Pläne für die CDC. Langmuir, zum Beispiel, ein Apostel der Geplanten Elternschaft-Gründerin, Margaret Sanger, verwickelte den EIS bei den 1960ern in der Bevölkerrungskontrollebewegung. Die CDC profitierte am meisten, jedoch, von EIS-Aktivitäten in natürlichen Krankheitsepidemien, an welche ihre “Krankheitsdetektive” ihre Aufmerksamkeit wandten.

Die Grippe, die wahrhaftig eine ansteckende Krankheit ist, bewies sich oft als am wertvollsten für die CDC. Obwohl der Winter, der dem Ende des 1. Weltkrieges folgte, das letzte Mal war, daß eine Grippeepidemie weitverbreiteten Tod verursachte, drängte die CDC jährliche Grippeschutzimpfungen bis auf den heutigen Tag. Manchmal sogar läutete die Agentur den Alarm über eine bevorstehende Grippekrise, in der Hoffnung, Erinnerungen der 1918-Epidemie zu gebrauchen, um Notfallvollmacht zu erhalten und Massenschutzimpfungen aufzuerlegen. Beim Gebrauchen solcher Taktiken in 1957 für die asiatische Grippe, brachte die CDC es zustande, extra Geld vom Kongreß zu zanken, um den EIS zu erweitern und intensiv einen Impfstoff zu produzieren. Aber die Grippesaison ließ schon nach, als der Impfstoff fertig war, und die Grippe, wie sich herausstellte, war milde wie in jedem anderen Jahr.

Während 1976 wollte der CDC-Direktor, David Sencer, wieder versuchen, obwohl in einem größeren Rahmen. Nachdem ein Soldat im Januar in Pennsylvania an einer grippeverbundenen Lungenentzündung starb, sagte Sencer voraus, daß ein vom schweinegetragener menschlicher Virus, mit dem Spitznamen “Schweinegrippe”, bald die Vereinigten Staaten verwüsten würde. In Panik mit dem Anblick auf einen bevorstehenden Untergang bewegte der Kongreß sich, den Immunisierungsplan der CDC für jeden Mann, jede Frau und jedes Kind in dem Land zu autorisieren. Unerwartet verzögerte die Gesetzgebung plötzlich, als die Versicherungsgesellschaften, die den Impfstoff versicherten, entdeckten, daß er ernsthafte giftige Nebenwirkungen hatte.

Sencer mußte schnell etwas machen. Sofort richtete er einen “Kriegsraum” im Auditorium A im CDC-Hauptsitz ein und stellte das EIS-Netzwerk in volle Alarmbereitschaft, um nach irgendeinem Krankheitsausbruch, der einer Grippe ähneln könnte, zu suchen. Innerhalb Wochen erhielt der Kriegsraum die Nachricht, daß eine Lungenentzündungsgruppe zwischen Männern existierte, die gerade von der Philadelphia Konvention der Amerikanischen Legion nach Hause zurückkehrten. Mehrere Philadelphia-basierte EIS-Beamte und ehemalige Studenten hatten den Ausbruch entdeckt und wirkten als die fünfte Kolonne, das nicht nur half, eine Einladung zu arrangieren, für die CDC hineinzukommen, aber auch nahmen ihre Anordnungen von der ankommenden Gruppe der CDC und EIS-Beamten. Sogar der New York Times Personalverfasser, der gesandt wurde, über die Geschichte zu berichten, Lawrence Altman, war selbst ein ehemaliger EIS-Student.

Die CDC-Gruppe erlaubte, die Mediengerüchte zu zirkulieren, daß diese Legionärskrankheit der Anfang der Schweinegrippe ist. Innerhalb Tagen entschied der Kongreß, den Impfstoffgesetzentwurf zu verabschieden. Nur später gab die CDC zu, daß die Legionäre nicht von der Grippe infiziert waren. Es war zu spät, das Immunisierungsprogramm zu stoppen. Etwa 50 millionen Amerikaner erhielten den Impfstoff, was zu mehr als tausend Fällen von Nervenschäden und Lähmung führte, Dutzenden von Toten, und Klagen, die fast $100 Millionen in Schäden zuerkannten. In der endgültigen Ironie verwirklichte sich nie eine Schweinegrippe; die einzige Zerstörung, die von dem Phantom Schweinegrippe hinterlassen wurde, resultierte von dem CDC-Impfstoff.

Die Agentur gab später einer allgemeinen Erdbakterie die Schuld für die Legionärskrankheit, eine die klar Koch’s Postulate verfehlt, die Krankheit zu verursachen und ist daher eigentlich harmlos. Der Tod der Legionäre ist nicht so schwer zu verstehen, da die Lungenentzündungen ältere Männer ergriffen. Viele von ihnen hatten sich Nierenumpflanzungsoperationen unterzogen und wurden besonders betrunken während der Zweihundertjahrfeier — das klassische Risiko für Lungenentzündung. So, die “Legionärskrankheit” ist kein infektiöser Zustand, sondern lediglich ein neuer Name für alte Lungenentzündungen.

Indem die CDC ihr EIS-Netzwerk gebraucht, hat sie ähnliche Taktiken für andere Ausbrüche von Krankheiten angewandt. Während der 1960er, zum Beispiel, half der EIS dem wachsenden Viruskrebsprogramm des Nationalen Instituts der Gesundheit anzufachen, in dem sie jede kleine Gruppe von Leukämiefällen ausfinding machte und versuchte, den Eindruck zu erschaffen, daß irgendein Virus für den Krebs verantwortlich war. Robert Gallo wurde einer der vielen Wissenschaftler, der so beeindruckt mit den CDC-Erforschungen war, daß er sich den Rest seiner Karriere dem Finden eines menschlichen Leukämieviruses widmete.

Vor kürzerem bewältigte die CDC, daß eine Gruppe von EIS-Beamten nach New Mexico eingeladen wurden, um eine Gruppe von Lungenentzündungsfällen unter Navajo Indians zu untersuchen. Im Juni, 1993, begann die CDC darauf zu bestehen, daß der kurze und relative kleine Ausbruch von einem Rattenfäkalvirus verursacht wurde, dem Hantavirus. Aber wie ein Brief in der 1. Januar Ausgabe der Lancet darauf aufmerksam macht, die meisten der betroffenen Navajos eigentlich prüften negativ für den Virus. Und gegensätzlich zur ansteckenden Krankheit, verbreitete sich diese Lungenentzündung nicht weiter aus als über die ersten paar dutzend Opfer. Wieder gebrauchten die CDC-“Krankheitsdetektive” eine profilierte Untersuchung, um Medienreklame zu erzeugen und die allgemeine Bevölkerung zu erschrecken, lieber als sich selbst die Mühe mit den wissenschaftlichen Methoden und ihren langweiligeren Antworten zu machen.

Von all den schlecht geführten Epidemien von der CDC bewies AIDS sich als die Auffallendste, politischen Erfolg zu erreichen. In 1981 hatte die CDC so vollkommen die medizinischen- und öffentlichen Gesundheitsanstalten in den Vereinigten Staaten durchdrungen, daß sie nun sogar die kleinsten und am lockersten verbundenen “Gruppen” von Krankheiten entdecken konnte, einerlei wie weit auseinander die Opfer waren in Zeit und Abstand. Die originalen AIDS-Fälle wurden alle bei homosexuellen Männern mit einem “ausschweifenden” Lebensstil gefunden — solche, die hunderte oder tausende sexuelle Kontakte haben und enorme Mengen von harten Drogen benutzen, um solch promiskuitive Aktivitäten möglich zu machen. Für die CDC war der Trick, die Krankheit ansteckend erscheinen zu lassen; eine einfache drogeninduzierte Epidemie unter Homosexuellen würde kaum Angst in die Öffentlichkeit jagen, noch würde es der CDC erlaubt haben, ihr radikales öffentliches Gesundheitsprogramm auszuführen.

Die Epidemie begann offiziell in 1980, nachdem Michael Gottlieb, ein neuer Immunologe an der UCLA Medical Center in Los Angeles, entschied, die nagelneue T-Zellenzählungstechnologie zu testen. Er gab eine informelle Bitte an seine Ärztekollegen heraus, Fälle von Immunschwächen, ihm zu überweisen. In den nächsten paar Monaten sandten Kollegen ihm vier solche Fälle, alle männliche Homosexuelle mit Pneumocystis-carinii-Lungenentzündung. Gottlieb hatte das Gefühl, daß die CDC ein Interesse haben könnte und rief den aktiven EIS-Beamten, Wayne Shandera, in der Los Angeles Gesundheitsabteilung an. Shandera hatte einen isolierten Bericht über einen fünften Homosexuellen mit demselben Problem gehört und stellte einen Bericht für die CDC zusammen.

Gewöhnlich würde jeder dieser fünf Fälle von getrennten Ärzten behandelt, wo nichts das Wort “Epidemie” zu irgend jemandem andeuten läßt. Aber ein vorher positionierter EIS-Agent wie Shandera zweifellos half der CDC, solche Fälle als eine potentielle Gruppe zusammenzubringen. Shandera’s Bericht fiel auf den Schreibtisch von James Curran, einem Offiziellen in der Geschlechtskrankheitenabteilung der CDC, der in 1987 ein Buch schrieb, And the Band Played On, das verzeichnete, daß Curran schrieb “Großartige Sache. Großartige Sache” auf den Bericht (S. 67). Er ließ die Agentur es sofort veröffentlichen.

Als der Bericht am 5. Juni, 1981, erschien, organisierte Curran schon eine spezielle Kaposisarkom- und Opportunistische Infektionssondereinheit (KSOI), um eine Untersuchung der Fünf-Opfer-Epidemie zu leiten. EIS-Mitglieder Harold Jaffe und Mary Guinan, auch von der Geschlechtskrankheitenabteilung, halfen, die Sondereinheit zu führen. Der erste Auftrag des Geschäfts war, so viele wie mögliche ähnliche Patienten zu finden, womit das “Wachsen” der Epidemie verursacht wird. Als Nächstes mußte das Syndrom erklärt werden; für die CDC bedeutete es, einen infektiösen Vermittler zu finden. Dies würde keine einfache Aufgabe sein, da im Wesentlichen die ersten fünfzig Fälle den starken Gebrauch von Poppers zugaben, einem Drogen, bevorzugt von Homosexuellen als ein Mittel, Analverkehr zu erleichtern. Auch wenn diese giftige Droge sich als die unverkennbare Erklärung präsentierte, hatten die Forscher der CDC keine Absicht, den Beweis dazwischentreten zu lassen. Laut der Geschichtsschreiberin Elizabeth Etheridge, “Während viele dieser Patienten regelmäßige Gebraucher von Amylnitrite oder ‘Poppers’ waren, niemand in der KSOI-Sondereinheit glaubte, daß die Krankheit ein toxikologisches Problem war” (Sentinel for Health, 1992, S. 326).

So, der EIS war aktiviert, zu prüfen, daß AIDS infektiös ist. Der EIS-Beamte, David Auerbach, und andere bestätigten, daß diese extrem promiskuitiven Homosexuellen oft miteinander verbunden waren durch lange Ketten von sexuellen Erfahrungen. Um zu beweisen, daß AIDS sich auf andere Menschen “ausbreitete”, durchsuchten andere Beamte Krankenhäuser, um Heroinsüchtige mit opportunistischen Infektionen zu finden und gaben dem Nadelteilen eher als den Heroingebrauch die Schuld, was ein klassischer Risikofaktor für Lungenentzündung und andere Krankheiten ist. Bruce Evatt und Dale Lawrence, beide Mitglieder der EIS, entdeckten einen Bluter in Kolorado mit einer opportunistischen Lungenentzündung als eine Nebenwirkung des inneren Blutens, aber wiederdiagnostizierten den Patienten als einen AIDS-Fall. Sogar Haitianer in Florida und Haiti wurden interviewt von dem EIS-Beamten, Harry Haverkos, der ihre endemische Tuberkulose als AIDS umnannte.

Nicht die zu ihrem Gunsten ausgelegte Natur solcher Untersuchungen verstehend, akzeptierte die Außenwelt vollkommen den CDC-Standpunkt. Bald ging das Rennen für die wissenschaftlichen Forscher los, einen schuldigen Virus zu finden. Aber auch diese Suche war manipuliert. Donald Francis, selbst ein EIS-Mitglied seit 1971, entschied gerade elf Tage nach dem originellen Shandera-Bericht, daß ein Retrovirus für das Syndrom beschuldigt werden sollte — mit einer latenten Periode, noch dazu. Francis gebrauchte seine verschiedenen Kontakte in dem Retrovirusgebiet und verbrachte die nächsten zwei Jahre, Robert Gallo zu drängen, einen neuen Retrovirus zu isolieren. Schließlich interessierte Gallo sich dafür und erhebte Anspruch auf Anerkennung für das Finden von HIV.

Mit seiner Pressekonferenz am 23. April, 1984, vervollständigte Gallo den Kreuzzug, der von der CDC und dem EIS begannen wurde. Als die Kameras rollten und die Kameras blitzten, griffen Gallo und die Health und Human Services Secretary (Gesundheits und Menschendienst Sekretärin), Margaret Heckler, die Nation an, in einem Krieg an AIDS. Wenige Menschen kannten die wahre Geschichte hinter der Bekanntmachung oder das politische Programm, das Don Francis und andere vorbereiteten, um auf die amerikanischen Menschen zu drängen.

Das Teilhaberschaftsprogramm

Die zweite Hauptwaffe der CDC zum Mobilisieren für öffentliche Unterstützung liegt in ihrem Mitwirkungsprogramm für private Organisationen. Beim Finanzieren oder andernfalls beim Unterstützen von Gruppen, die nicht mit der CDC verbunden sind, könnte die Agentur anscheinend spontane Massenbewegungen erschaffen. Sprecher, die behaupten, daß sie verschiedene Gemeinden vertreten, könnten alle zur gleichen Zeit Taktiken befürworten, die übereinstimmend mit denen der CDC sind, während sie der Agentur erlauben, ruhig im Hintergrund zu bleiben und direkte Kritik zu vermeiden.

In 1984 begann die CDC, “Teilhaberschaften” zu formen, basiert auf “mitwirkende Übereinstimmungen”, mit sehr vielen “gemeindebasierten Organisationen”, mit der Absicht auf AIDS-”Unterricht” [verstehen Sie: Belehrung]. Zuerst wurde das Finanzieren durch die Konferenz der Bürgermeister der Vereinigten Staaten gelenkt, die das Geld an ein wachsendes Netzwerk von AIDS-Aktivistengruppen verteilen. In 1985 gab die CDC über $1 Millionen zu staatlichen Regierungen und beeinflußten ihre Erwiderung auf AIDS.

Nach 1986 begann das Geld großzügig zu fließen, und der entsprechende Einfluß der CDC erweiterte sich schnell. Das Amerikanische Rote Kreuz allein erhielt von 1988 bis 1991 über $19 Millionen, wobei die CDC-Kontrolle über medizinische Institutionen zementiert wurde. Millionen mehr wurden abgezielt auf die American Medical Association (Amerikanische Medizin Assoziation), die National Association of People with AIDS (Nationale Assoziation der Menschen mit AIDS) (welche als ein koordinierendes Zentrum für vieles der AIDS-Aktivisten und Schwulenrechtsbewegungen arbeitet), Americans for a Sound AIDS Policy (Amerikaner für eine gesunde AIDS-Praktik) (die CDC-genehmigte Unterlagen für evangelische Christen erzeugt), die National Education Association (Nationale Bildungsassoziation) (die Hauptlehrergewerkschaft), die National PTA (Nationale Lehrer-Eltern-Ausschuß), die National Association of Broadcasters (Nationale Assoziation der Rundfunk/Fernsehsprecher) (die die meisten Fernseh- und Radiosendestationen und ihre Netzwerke vertreten), die National Conference of State Legislatures (Nationale Konferenz der Staatlichen Gesetzgeber), und Dutzende anderer. Sogar solche Gruppen wie die National Urban League (Nationales Stadtbund), der National Council of La Raza (Nationaler Rat von La Raza), und das Center for Population Options (Zentrum für Bevölkerungswahlen) erhalten Finanzierung und andere technische Hilfe. Viele spezielle AIDS-verbundene Gruppen sind tatsächlich von dem Geld der CDC abhängig für ihre Existenz.

Natürlich gründete die CDC Mechanismen, um sicher zu stellen, daß ihr Geld und andere Hilfe für die beabsichtigten Zwecke gebraucht wird. Organisationen, die wünschen, Zuschuß zu erhalten, müssen nicht nur Anträge einreichen, sondern werden vorher überprüft, indem sie Vertreter zu den Werkstätten der CDC senden müssen, um zu lernen wie sie beantragen. Dieses Treffen erlaubt der CDC, die Bewerber kennen zu lernen und sie direkt zu beurteilen. Außerdem, jede Organisation, die Hilfe erhält, muß dann die CDC-Beaufsichtigung über ihre AIDS-verbundenen “Ausbildungs”-Aktivitäten akzeptieren.

Es ist kaum ein Wunder, daß dort, von allen Seiten, so ein hoher politischer Druck ist, beide, die Virus-AIDS-Hypothese und das öffentliche Gesundheitsprogramm der CDC zu verteidigen.

Wie mit so vielen nichtansteckenden Krankheiten in der Vergangenheit, überzeugte die CDC die Öffentlichkeit, daß AIDS ansteckend ist. So, der Steuerzahler ist mit Angst manupuliert, die radikalen Maßnahmen, die von der CDC aufgedrängt werden, ruhig hinzunehmen. Während “sichere Geschlechtsverkehr”-Programme, steriles Nadelaustauschen, Bundessubsidien für Drogensucht, und andere CDC-Vorschläge normalerweise hinausgeworfen würden — zusammen mit den Offiziellen, die sie vorschlugen — viele Amerikaner suspendieren das Urteil.

Viele Menschen sind sich noch nicht bewußt, daß die vollständige Kampagne orchestriert wurde, hauptsächlich von einer einzigen Agentur der Bundesregierung, eher als daß es eine spontane Entscheidung von unabhängigen Sachverständigen und Aktivisten war. Wie beabsichtigt, war die CDC fähig, die Wissenschaftler, die medizinischen Institute, politische Körperschaften, die Nachrichtenmedien, und eine verwirrende Menge von AIDS-Organisationen hinter ihrem heimlichen Programm zu mobilisieren. All diese Gruppen werden ihre Glaubwürdigkeit verlieren, wenn die Öffentlichkeit einmal den wahren Ursprung der Kampagne entdeckt, und ehrlicher Skeptizismus wird sich schneller verbreiten als AIDS selbst.

Zeichen einer bevorstehenden Änderung werden sichtbar. Die öffentlichen Gesundheitsmaßnahmen der CDC — Kondoms, sterile Nadeln, Kontaktverfolgungen, und dergleichen — versagten, das beständige Wachsen des AIDS zu verhüten. Wie dieser schlechte Ratschlag anerkannt ist, für was er wirklich ist, werden mehr Stimmen sich dem Chor der abweichenden Meinung gegen die HIV-AIDS-Hypothese anschließen. Die CDC könnte bald die HIV-Forschungs-Versammlungen ganz allein halten.

Das heißt, wenn der Kongreß die CDC nicht zuerst abschafft.