20. November, 2005

Krieg Sabotage Bericht


Der Nicht Erscheinende Luftkrieg in Afghanistan

Ein F/A-18C Hornet bereitet vor für den Start
U.S. Dept. of Defense
Kaum zum Fliegen Erlaubt: Ein F/A-18C Hornet auf dem Deck des Flugzeugträgers USS Carl Vinson, 7. Okt., 2001.
 
Die bizarre Fähigkeit des primitiven, armselig bewaffneten Taliban-Regimes, amerikanische Angriffe für mehrere Wochen in dem 2001 Krieg zu überleben, war nicht leicht. Es erforderte die unglaubhafteste Zurückhaltung der US-Luftkräfte, die jemals in der Geschichte gesehen wurde, schlimmer als die Beschränkungen in den vorherigen koreanischen- und vietnamesischen Kriegen.

Afghanistan, natürlich, hatte so gut wie keine wirkliche Luftflotte. So, Amerika’s Überlegenheit in der Luft, mit ihrer uneingeschränkten Fähigkeit, ohne Befehl feindliche Positionen anzugreifen, gab ihr die ausschlaggebende Fähigkeit, den Krieg schnell zu gewinnen, eine Aussicht, die die Kommunistischen Mächte, die das Taliban unterstützen, befürchteten. Die Besatzungsregime von Rußland, dem Festland von China, Nordkorea, und Ägypten verlangten alle öffentlich, die Luftangriffe zu beenden, kaum Tage, nachdem sie begonnen hatten.1 “Dies ist sehr wichtig für uns”, betonte der ägyptische Diktator Hosni Mubarak.2

Einheimische Mitarbeiter schlossen sich dem Chor an. Joseph R. Biden, Jr., Vorsitzender des Senats Auslandsbeziehungen Komitee, rügte das amerikanische Bombenangriffunternehmen, als er zu dem New York-basierten Rat für Auslandsbeziehungen [Council on Foreign Relations] sprach, eine fabianisch-sozialistische Frontorganisation, während der dritten Woche des Kämpfens.3

Mit solchen Stimmen Deckung versorgend, interferierte die Bush-Regierung unauffällig mit der Militärstrategie und hielt das Bombardieren auf einen unerhört niedrigen Stand. In einer langen Zeit des Krieges bestand der Gebrauch von Flugangriffen auf einem oder zwei Flugzeugen, die eine kleine Hand voll Bomben auf keine bestimmten Ziele warfen, oder nur ein paar Bomben, oder nur eine Bombe, oder manchmal für ein paar Minuten über Taliban Kräfte kreisten bevor sie zurückflogen, ohne überhaupt eine Bombenlast abgeworfen zu haben.4 Später in dem Krieg, als die ansteigende Ungeduld der Amerikaner die Regierung zur Tat zwang, waren B-52 Flugzeuge erlaubt, dutzende Bomben zur Zeit zu werfen — aber nur auf bloße Bergabhänge, einmal am Tage, nach einem Zeitplan, der so monoton vorhersagbar war, daß die feindlichen Kräfte leicht Schäden vermeiden konnten.5 “Bombenangriffe… gewöhnlich dauern weniger als eine Stunde und ereignen sich zweimal am Tage, höchstens. Das läßt die Taliban-Truppen eine Menge Zeit, sich neu zu gruppieren”, notierte ein Nachrichtenbericht.6

Die beschämenden US Angriffe wurden der Gegenstand des Erstaunens und Scherzens bei den Afghanen, die vertraut mit dem wahren Krieg sind. “Ungefähr 40 russische Düsenflugzeuge kamen früher und bombardierten uns gleichzeitig… Dieses Kämpfen erscheint uns so witzig”, bemerkte ein afghanischer Kämpfer.7

Ein anderer war mehr geradeheraus, nachdem er einen typischen kurzen, beschränkten Bombenzielanflug beobachtete. “Die Angriffe endeten in Minuten, was ihn wundern ließ, was der Sinn darin war. ‘Dies ist nichts’, sagte er durch einen Dolmetscher. ‘… Wir sahen so viel Kämpfen, wir können nicht diese [amerikanischen] Angriffe mit dem vergleichen. Dies ist zu leicht’.”8

“Wenn die Amerikaner hier etwas machen wollen”, bemerkte ein Nordbündnis-Offizier trocken, “müssen sie in der Art und Weise bombardieren, das zeigt, daß sie eine große Macht sind”.9

Ganz von dem Anfang des afghanischen Krieges suchte die Bush-Regierung für eine Gelegenheit, das Bombardieren zu verringern oder zu stoppen. Praktisch alles diente als eine Entschuldigung: ein vermuteter Mangel an Zielen,10 Gelegenheiten, mit dem Taliban zu verhandeln,11 Freitags (der moslemische Gebetstag).12 Während einer Zeit stellte die Regierung die Idee zur Debatte, die Luftangriffe für den ganzen Monat des Ramadan (eine moslemische Zeit des Fastens) zu stoppen.13

Wenn das Bombardieren nicht ganz gestoppt werden konnte, wurden die Ziele stark in Mengen beschränkt und sorgfältig ausgesucht, oft einschließlich leerer Stützpunkte, angeblich, um Usama bin Laden “auszuräuchern”.14 Strategisch bedeutsame Ziele, “einschließlich Elektroantriebsysteme, Straßen und Industrie — normalerweise die wesentlichen Ziele in einem Krieg”, wurden als nicht erlaubt bekannt gegeben,15 und die Taliban Frontlinienpositionen wurden zum großen Teil ganz und gar vermieden.16

Piloten, die schon in der Luft waren, mußten für jedes einzelne neue Ziel, das sie entdeckten, von der Bodenautorität um Erlaubnis bitten. “Eine Radioerwiderung von einem Sendewerk mit einer Spannweite von Saudi-Arabien nach Florida und Washington, D.C. [könnte] in fünf Minuten zurückkommen, oder [könnte] Stunden dauern”, laut einer Pilotenaussage.17

Unglaublich, solche Entscheidungen wurden von Rechtsanwälten, den unumschränkten internationalen Regeln entsprechend, beaufsichtigt oder aus dem Interesse heraus über die möglichen negativen Auswirkungen auf Amerika’s politischem Bild.18 Erlaubnis wurde oft verneint, mit verheerenden Ergebnissen: “… An dem ersten Abend der Luftangriffe in Afghanistan hatte ein CIA-Flugzeug den Leiter des Taliban in ihrem Sehvermögen, aber war Erlaubnis verweigert, zu schießen”.

Die Entscheidung, Mohammed Omar und seine Militärkarawane zu verschonen, war von solchen Rechtsanwälten gemacht.19

Referenzen

1. Wright, R. & Chen, E., “China, Russia urge quick end to strikes,” Los Angeles Times, Oct. 21, 2001, p. A3; AP, “North Korea says it will sign anti-terror treaty,” Los Angeles Times, Nov. 4, 2001, p. A20; Robbins, C.A., LeVine, S., & Cullison, A., “Cold calculations,” Wall Street Journal, Oct. 26, 2001, p. A1, A6.

2. Robbins, et al., Op cit.

3. Anderson, N., “Biden musings trigger GOP attack,” Los Angeles Times, Oct. 25, 2001, p. A11.

4. Gerstenzang, J., “Bush says no to new Taliban offer for talks,” Los Angeles Times, Oct. 15, 2001, p. A1, A8; Watson, P., “Limited U.S. raids remain a boon to foes of Taliban,” Los Angeles Times, Oct. 18, 2001, p. A14; Watson, P., “Taliban fires on bazaar; 2 sellers die,” Los Angeles Times, Oct. 24, 2001, p. A1, A15; Watson, P., “The rigors of life at the front,” Los Angeles Times, Oct. 26, 2001, p. A1, A22.

5. Watson, P., Richter, P., & Wilson, G., “U.S. escalates its air war on Taliban north of Kabul,” Los Angeles Times, Nov. 1, 2001, p. A1, A18.

6. Watson, Los Angeles Times, 10/24/01, Op cit.

7. Watson, Los Angeles Times, 10/26/01, Op cit.

8. Watson, Los Angeles Times, 10/18/01, Op cit.

9. Robbins, et al., Wall Street Journal, 10/26/01, Op cit.

10. Richter, P. & Paddock, R., “U.S. steps up strikes as target list grows,” Los Angeles Times, Oct. 16, 2001, p. A1, A13.

11. Reynolds, M., “Airstrikes, negotiations mix at front,” Los Angeles Times, Nov. 21, 2001, p. A16-A17.

12. Stack, M.K., “Pilots change their missions in midair,” Los Angeles Times, Oct. 17, 2001, p. A3; Slackman, M., “Attacks during Ramadan may be costly,” Los Angeles Times, Nov. 3, 2001, p. A16.

13. Cullison, A., Cummins, C., & Greenberger, R.S., “U.S. steps up bombing of Taliban forces,” Wall Street Journal, Oct. 29, 2001, p. A24; Robbins, C.A. & King, N., Jr., “Powell sees no halt in Afghan War for Ramadan,” Wall Street Journal, Nov. 1, 2001, p. A3.

14. Miller, M., “Allies’ support steady, but concern is growing,” Los Angeles Times, Oct. 22, 2001, p. A1, A9.

15. Arkin, W.M., “The rules of engagement,” Los Angeles Times, April 21, 2002, p. M1, M6.

16. Reynolds, Los Angeles Times, 11/21/01, Op cit.

17. Stack, Los Angeles Times, 10/17/01, Op cit.

18. Schrader, E., “War, on advice of counsel,” Los Angeles Times, Feb. 15, 2002, p. A1, A16-A17.

19. New Yorker magazine, cited in “Sept. 11 suspects believed still here,” Los Angeles Times, Oct. 15, 2001, p. A5.