9. Juli, 2006

Spionageanweisungen:
Revolution & Terrorismus


Das Massaker am Vierten Juli Begraben

Teil 2: Angriff der Roten Sphinx
– Fortsetzung von Teil 1 –

George Bush & Hosni Mubarak
U.S. State Dept.
Alliierte Gegen Israel: Präsident George Bush trifft sich mit dem sowjetisch-trainierten Diktator Hosni Mubarak im Kommunistischen Ägypten, weniger als ein Jahr nach dem LAX-Massaker, um zu disku­tieren, Israel’s Kapitulation zu der PLO zu zwingen (3. Juni, 2003).
 
Falls Hesham Mohamed Hadayet den 2002 Angriff im Los Angeles Internationalen Flughafen (LAX) aus eigener Initiative geleitet hätte, hätte Präsident Bush kaum einen Grund gehabt, zu verneinen, daß das Schießen Terrorismus war. Aber wie alle Terroristen, mußte Hadayet von irgendeiner Organisation mit staatlicher Bürgschaft gesandt geworden sein — eine, die so empfindlich war, daß die Bush-Regierung aggressiv vorging, sie zu beschützen.

Die Tatsache, daß Hadayet vom Kommunistischen Ägypten eingewandert war, hinterläßt kaum Raum zum Spekulieren. Jede Aktivität, die in Ägypten stattfindet, bleibt unter der engen Kontrolle der all-durchdringenden Geheimpolizei, für die Hadayet gearbeitet haben muß, direkt oder indirekt.

Ägypten’s gefürchtetes Allgemeines Direktorat für Staatssicherheitsuntersuchungen (GDSSI) wurde unter der marxistischen Diktatur von Gamal Abdel Nasser gegründet. Entworfen von sowjetischen Offizieren, mit Personal ausgestattet von Ägypten, das in der Sowjetunion trainiert wurde und rekrutiert als Agenten der sowjetischen Geheimpolizei, und nachgebildet nach dem UdSSR eigenen erschreckenden KGB, durchdrang das mächtige GDSSI vor Jahrzehnten alle Aspekte des ägyptischen Lebens mit ihrem unermeßlichen Netzwerk von Agenten und Gewährsmännern. Gemäß verschiedener Quellen durchdrangen ihre Fühler “alle Regierungsabteilungen und Firmen der öffentlichen Sektoren, Gewerkschaften, politische Parteien, und die Nachrichtenmedien”.1 Kein Arbeitsplatz, keine Wohngemeinschaft, keine Organisation wurde verschont; nur GDSSI-anerkannte Menschen konnten in dem System vorwärts kommen, während solche, die ihm entgegengesetzt sind, für immer in ihrem Labyrinth der Folterkammern und tödlichen Gefängnisse verschwinden würden.

Als ein Teil der Spionageausrüstung des Kommunistischen Blocks und beaufsichtigt von den Sowjets, spielte das GDSSI auch eine Hauptrolle in dem Koordinieren des Weltterrornetzwerks. Es arbeitete ziemlich offen in der Gründung der Palästina Befreiungsorganisation (PLO) und den ägyptischen Agenten Yassir Arafat die Führung zu übergeben, und bis heute setzt das GDSSI fort, die PLO und ihre engen Verbündeten zu koordinieren und mit Geld, Waffen, und anderer logistischer Unterstützung zu versorgen.

Seit den 1980ern versuchte das ägyptische marxistische Regime ihre andauernde Rolle im internationalen Terrorismus zu verstellen, in dem sie Terrorgruppen formten, die als “islamisch” eher als öffentlich Kommunistisch etikettiert wurden und in dem sie öffentlich Abstand von ihnen nahm. Die meisten der neuen Gruppen kreisen um die ältere Moslemische Brüderschaft, eine Kommunistisch-angegliederte Bewegung, herum, die teilnahm in der Kommunistisch-geleiteten Freie Offiziersbewegung, die die Marxisten in 1952 an die Macht brachte. Obwohl offiziell illegal, sind die Moslemische Brüderschaft und ihre verbündeten Terrorgruppen erlaubt, in allen Teilen der Regierung teilzunehmen. Ihre Mitglieder sind politische Offizielle und Militäroffiziere, an der Spitze in dem sowjetisch-kontrollierten Regime. All diese “illegalen” Gruppen werden von dem GDSSI kontrolliert, deren Agenten ihre Ränge füllen, und ihnen ist erlaubt, offen das Universitätsgelände zu beherrschen, wo sie Hunderttausende Aktivisten und zukünftige Terroristen rekrutieren.2 In dem ägyptischen Polizeistaat könnte keiner dieser Gruppen militärisches Trainieren, Waffen, oder die Fähigkeit, ins Ausland zu reisen, erhalten, um Terrorangriffe zu führen, ohne GDSSI-Koordination. Jedoch indem sie gelegentlich vortäuschen, als würden sie ein bißchen “niederknallen” auf die Terroristen, erhält das Kairo-Regime ein Ebenbild der Unschuld aufrecht.

Ägypten erhält ein großes Bestechungsgeld für solchen Betrug. Israel behandelt das marxistische Regime als wäre es ein Verbündeter, und die Vereinigten Staaten versehen Kairo jährlich mit ungefähr $2 Milliarden durch die Entwicklungshilfe, einschließlich ein regelmäßges Strömen von fortgeschrittener militärischer Technologie und Teilnahme an gemeinschaftlichen militärischen Übungen. Mittlerweile trainierte der Diktator Hosni Mubarak, der selbst ein sowjetischer Agent ist, direkt in der Sowjetunion und setzt fort, Terrorismus durch das GDSSI und ihr Netz der namentlich “unabhängigen” Gruppen zu fördern.3

Viele Beweise deuten auf Hadayet hin, den LAX-Selbstmordangreifer, der ein Agent des ägyptischen Geheimdienstes war. Seine Familie war mit guten Beziehungen in den höheren Stufen des marxistischen Regimes, mit “mehreren älteren Offizieren in den Streitkräften”.4 Sein Vater diente vorher als ein General in der ägyptischen Armee und kämpfte in den 1967er und 1973er Kriegen gegen Israel; das allein würde andeuten, daß Hadayet’s Vater sowjetisch-trainiert und rekrutiert gewesen sein könnte. Einer der Onkel von Hadayet war sogar inniger mit dem Regime, da er ein Mitglied der Kommunistischen Front Gesellschaft der Freien Offiziere, die die Kommunisten an die Macht brachte, und später arbeitete er als den Minister der Wissenschaftlichen Forschung des Kairo-Regimes.5

Hadayet selbst war fähig, einen akademischen Grad von der Universität in Kairo zu erwerben, ein Privileg, das normalerweise vorbehalten ist für die Kinder der Kommunistischen Elite. Bald nachdem er seine Karriere auf einer ägyptischen Bank begann, wurde er mit Blitzesschnelle befördert, vorbei an seinen Kollegen und wurde der Chef der Sicherheiten und Kreditabteilung in einem ausnahmsweise jungen Alter.6 Seine wohlhabende Position in der ägyptischen Gesellschaft warf eines der verwirrendsten Fragen auf, die den Untersuchern gegenüberstanden. Warum zog er erstens um in die Vereinigten Staaten, wodurch er von vorne als Taxichauffeur anfangen mußte? Das Bild machte keinen Sinn — es sei denn, Hadayet war einer der vielen “schlafenden” Agenten, die von dem GDSSI gesandt werden, für zukünftige Tätigkeiten vorzubereiten.

Seitdem Hadayet in 1992 in den U.S. ankam, war einer seiner engen Verbündeten der ägyptische Miteinwanderer Medhat Mahmoud, vorher ein ägyptischer Luftsicherheitsoffizieller — eine Position, die normalerweise von Geheimagenten gehalten wird — der, wie Hadayet, unbegreiflich nach Amerika umzieht, um wieder neu als ein Gemüsegroßhändler anzufangen.7 Nach Hadayet’s Selbstmordangriff am vierten Juli im LAX tat Mahmoud sein Bestes, die Polizei aus der Bahn zu bringen bis zu dem Punkt, daß er eine Geschichte über Hadayet’s Vergangenheit in seiner Arbeit fabrizierte und darauf bestand, daß Hadayet kein Terrorist war.8 Aller Wahrscheinlichkeit nach ist Mahmoud ein anderer GDSSI-“schlafender” Agent, der zukünftige Anordnungen erwartet.

Obwohl Hadayet’s Frau und Kinder erwarteten, daß er zu Hause sein würde, um seinen Geburtstag zu feiern, sandte er sie eine Woche vor dem Selbstmordangriff zurück nach Ägypten, so, auf diese Weise garantierte er, daß das FBI nur beschränkten Zugang zu ihnen, unmittelbar nach seinem Tod, haben würde.9 TDas gab dem ägyptischen Geheimdienst volle Kontrolle über die kritischsten Quellen der Information. Zwei Tage nach dem Hadayet LAX-Angriff tat das Kairo-Regime als wäre es überrascht über all die Aufmerksamkeit und protestierten, daß die Untersuchung die Dinge zu wichtig nahm.10 Inzwischen blockierte die ägyptische Polizei den Zugang der Nachrichtenmedien zu Hadayet’s Familie und führte ihre eigenen Interviews aus; sofort darauf verneinte das GDSSI sogar, eine Akte an Hadayet zu haben und bestand darauf, daß Hadayet nur motiviert war durch eine finanzielle Debatte mit Israel’s El Al Fluggesellschaft über späte Zahlungen.11 Aber als El Al nachforschte, fand sie keinen Umgang mit Hadayet,12 und ägyptische Autoritäten selbst gaben in 1993 die Existenz der Akten an Hadayet zu.13 Das GDSSI erfand die ganze Geschichte.

Hadayet’s Familie verneinte auch, daß Hadayet jemals einer Terror- oder radikalen Gruppe irgendeiner Art angehörte.14 Aber wie erwähnt im Teil 1, gab Hadayet Anfang der 1990er seine Mitgliedschaft in dem Gama’a al-Islamiyya zu; andere Quellen verbanden ihn zu der Führung der Islamischen Jihad in Ägypten. Beide Gruppen formen einen Teil des größeren GDSSI-kontrollierten Moslemischen Brüderschaft-Netzwerk, das als Verhüllung für ägyptisch-unterstützten Terrorismus dient.

So, Ende Juni in 2002, erhielt Hadayet vermutlich die Anordnung für seinen Selbstmordangriff von dem GDSSI, an welchem Zeitpunkt er seine Vorbereitungen machte und jeden Beweis auslöschte, der zurückwies auf seine Chefs der Spionageringe. Dann, am vierten Juli zog er seinen Anzug mit gelassener Disziplin an, lud zwei halbautomatische Handfeuerwaffen, füllte seine Taschen mit ergänzender Munition, nahm ein 15 cm langes Messer, und fuhr zum letzten Mal zum LAX internationalen Terminal — eingestellt auf nichts als seine letzte Mission.

Falls Amerikaner realisieren würden, daß Ägypten einen Terrorangriff auf amerikanischem Boden ausführte — und könnte es wieder machen — dann könnte Präsident Bush sich selbst finden, enormen politischen Widerstand gegen Milliarden Dollar zu bekämpfen, die er jedes Jahr an beide, Ägypten und die PLO sendet. Wie wenigstens einige Beobachter zustimmen würden, das erklärt, warum die Bush-Regierung darauf besteht, den Angriff als einen “isolierten Vorfall” zu etikettieren und prompt die Untersuchung zu schließen.

Referenzen

1. “Egypt,” Country Study & Guide, http://reference.allrefer.com, Dec. 1990.

2. Ibid.; Winestock, G., “For Egypt’s terrorists, fertile ground lay in widespread poverty,” Wall Street Journal, Jan. 18, 2002, pp. A1, A4; “Abdel-Halim Moussa, 73; Egyptian official reached out to rebels,” Obituaries, Los Angeles Times, July 22, 2003, p. B10; AP, “Mamoun el-Hodeiby, 83; led Egypt’s Muslim Brotherhood,” Obituaries, Los Angeles Times, Jan. 10, 2004, p. B13.

3. “Egypt,” Country Study & Guide, Op cit.

4. “Financial problems with El Al could be LA shooter’s motive: family,” IslamOnline, www.islamonline.net, July 6, 2002.

5. Ibid.; McDonnell, P., Connell, R., & Mohan, G., “LAX gunman angled for visa,” Los Angeles Times, July 9, 2002, pp. B1, B11.

6. Dixon, R., Leonard, J., & Connell, R., “Those who knew LAX killer say personal agenda died with him,” Los Angeles Times, July 14, 2002, pp. A1, A26.

7. Ibid.

8. Ibid.

9. Gross, T., “LAX attack: the view from Israel,” National Review Online, July 10, 2002; Blankstein, A. & Leovy, J., “FBI looks for motive in LAX attack,” Los Angeles Times, July 6, 2002, pp. A1, A16; Dixon, R., Leonard, J., & Connell, R., Op cit.

10. “LAX gunman may have met with Bin Laden deputy,” Ha’aretz, www.haaretzdaily.com, July 7, 2002.

11. Blankstein, A. & Leovy, J., Op cit.; “Financial problems with El Al could be LA shooter’s motive: family,” IslamOnline, Op cit.

12. McDonnell, P., Connell, R., & Mohan, G., Op cit.

13. Krikorian, G. & McDonnell, P.J., “Ashcroft orders review of asylum cases,” Los Angeles Times, Sept. 26, 2002, p. A22.

14. Blankstein, A. & Leovy, J., Op cit.; “Financial problems with El Al could be LA shooter’s motive: family,” IslamOnline, Op cit.