8. Januar, 2006

Spionageanweisungen:
Revolution & Terrorismus


Der Feste Schaum, der die Raumfähre aß?

Teil 1: Beschuldigen Alles, Nur Nicht Den Terrorismus

Discovery im Weltall
NASA
Eine frühere Mission: Der Raumtransporter Discovery, August 2001
 
Wieder einmal hat der feste Schaum getroffen, und Angst herrschte an dem Tage vor.

Im letzten Juli, nachdem die Raumfähre Discovery schon im Orbit war, wurde bekannt, daß mehrere Stücke des festen Schaums während des Startens heruntergefallen waren. Eins war größer als das Stück, das angeblich die Columbia in 2003 zerstört hatte, und von einem anderen wurde bestätigt, daß es den Flügel der Raumfähre getroffen hatte.

NASA verkündete, daß alle zukünftigen Raumtransporter­flüge vorläufig einen Startverbot haben. “Es war mir, ehrlich gesagt, äußerst peinlich über die Verrichtung des festen Schaums, und wir könnten nicht wieder fliegen bis wir es in Ordnung bringen”, erklärte der Stellvertretende Raumtransporter-Programmverwalter N. Wayne Hale, Jr.1

Die Raumtransporter-Mannschaft, auf der anderen Seite, schien ziemlich unbekümmert. Nach einiger obligatorischen Überprüfung fand sie nichts, um das sie besorgt sein sollte. Ein paar Tage später landete er wieder, ohne ein Problem, zurück auf der Erde. Es war als ob kein NASA-Fachmann eigentlich ein wirkliches Problem erwartete.

Sie hatten einen guten Grund, sich nicht zu sorgen. Es stellte sich heraus, daß es nichts Neues war, wenn Stücke des festen Schaums auf die Transporter-Raumflugkörper fallen und schlagen; tatsächlich, die meisten Transporterflüge — ungefähr 60% — hatten Erfahrung im Verlust des festen Schaums während der 114 Flüge des Programmes.2 Im Oktober, 2002, kurz vor dem Columbiaunglück, war der starke Raketenverstärker der Raumfähre Atlantis von einem Klumpen des festen Schaums beschädigt, ohne ernsthafte Folgen.3 Laut Nachrichtenberichten “lösten sich Stücke des festen Schaums… und trafen die Raumfähre in vorhergehenden Einsätzen, und Ermittler glauben, daß drei andere Vorfälle nachts vorgekommen sein könnten oder wenn die Raumfähre nicht photographiert werden konnte”.4

Der feste Schaum ist nicht die einzige Ursache, die Bruchstücke auf die Raumfähre bombardiert; Eis, Farbentupfen, und andere Partikel hinterlassen während jedes Fluges im Durchschnitt 150 Kerben und Furchen an den Kacheln der Raumfähre.5 Ein Einsatz der Raumfähre Atlantis in 1988 hinterließ mehr als 250 beschädigte Flächen an dem Raumflugkörper, während 244 Schläge die Raumfähre Columbia im Dezember, 1996, kennzeichneten. In diesem Columbia-Einsatz “hinterließen 109 Furchen größer als 1 Inch [2,5 cm]”, und “die größte maß 15 Inches [37,5 cm]”.6 NASA-Offizielle sagten, daß die ganze Zeit über viel mehr “unbemerkte” Schäden an Raumflugkörpern gewesen sein könnten.7

Und all dies kam sogar nie nahe daran, eine einzige Raumfähre zu zerstreuen. So, verdammte es den Columbia-Einsatz am 1. Februar, 2003?

Der Begriff, daß ein kleines Stück eines leichten festen Schaums irgendwie die Raumfähre verwüsten könnte — eine widerstandsfähige, verstärkte Maschine, mit vielfachen Unterstützungsssystemen für jeden möglichen Notfall, welche die Probe bestand in 22 Jahren der zuverläsigen Dienstleistung — ergriff die Fachmänner von Anfang an als absurd. North Carolina Foam Industries, der Hersteller des festen Schaums, verneinte irgend solche Möglichkeit.8

So taten die besten Ingenieure von NASA. “‘Es macht keinen Sinn, daß ein Stück [des festen Schaums] die Grundursache für den Verlust der Columbia und der Mannschaft sein würde. Wir glauben nicht, daß es das Stück des festen Schaums ist’, sagte Ron Dittemore, der Raumfähren-Programmgeschäftsführer von NASA in dem Johnson Weltraumzentrum. ‘Es muß etwas anderes gewesen sein. Wir lenken unsere Aufmerksamkeit auf etwas was wir nicht sahen’”.9

Was sie “nicht sahen” war die realistischere Aussicht auf Terrorismus, eine Erklärung, die viel zu schnell von nicht-NASA politischen Interessen abgelehnt wurde.

Auch wenn Columbia von einem Loch in ihrem Flügel zerstreut wurde, was selbst eine nicht bewiesene Hypothese ist, behaupteten die NASA-Wissenschaftler ursprünglich, daß etwas anderes als der feste Schaum den Flügel gebrochen haben müßte. Beweis für solch ein Loch “dennoch sagt nicht, wie das Loch sich ereignete” wies ein ehemaliger Raumtransporter Astronaut darauf hin.10 Zwischen den quälenden Stücken der Beweise war die Veränderung in Farben des heißen Plasmas, das am Raumtransporter während ihres Wiedereintritts in die Atmosphäre vorbeischoß, ein Hinweis auf irgendein traumatisches Ereignis während seiner Landung.11 Könnte dies Sabotage reflektieren, oder vielleicht eine Bombendetonation?

Die ganze Richtung der Untersuchung tropfte in ein schwarzes Loch irgendwo zwischen den NASA-Fachmännern und den politischen Hallen der Macht. Statt dessen wurde die Untersuchung absichtlich beiseite geschoben und dem festen Schaum die Schuld gegeben, ohne Rücksicht auf den Beweis — und sogar, wenn der Beweis sich deutlich anderweitig erweist.

– Fortsetzung in Teil 2 –

Referenzen

1. Johnson, J. Jr., “Foam bit might have hit right wing,” Los Angeles Times, July 29, 2005, p. A24.

2. Reuters, “NASA blames application of foam for shuttle disaster,” Los Angeles Times, Aug. 14, 2004, p. A14.

3. Vartabedian, R., “Foam issue may delay resumption of shuttle flights,” Los Angeles Times, June 22, 2003, p. A18.

4. Vartabedian, R., “Near proof of shuttle’s fatal flaw,” Los Angeles Times, May 7, 2003, pp. A1, A19.

5. Johnson, J. Jr., Op cit.

6. Vartabedian, R., “Report likely to say NASA minimized foam peril,” Los Angeles Times, Aug. 26, 2003, pp. A1, A16.

7. Johnson, J. Jr., Op cit.

8. Gold, S., “Board nearing judgment on shuttle disaster,” Los Angeles Times, April 23, 2003, p. A15.

9. Gold, S. & Malnic, E., “NASA says tank foam not to blame,” Los Angeles Times, Feb. 6, 2003, pp. A1, A24.

10. Gold, S. & Vartabedian, R., “Breach in shuttle suspected,” Los Angeles Times, Feb. 14, 2003, pp. A1, A22.

11. Gold, S. & Malnic, E., Op cit.