15. Januar, 2006

Spionageanweisungen:
Revolution & Terrorismus


Der Feste Schaum, der die Raumfähre aß?

Teil 2: Eine Manipulierte Untersuchung
– Fortsetzung von Teil 1 –

Raumtransporter Überbleibseluntersuchung
NASA
Den Beweis Ignorieren: Columbia Überbleibsel Wiederer­langung
 
Wenn der Terrorismus Columbia während ihres Wieder­eintretens in die Atmosphäre der Erde am 1. Februar, 2003, zerstörte, kam der verhängnisvolle Schicksalsschlag von dem Innern des Raumtransporters selbst — einer Bombe oder anderer Sabotage.

Aber von Anfang an schob der offizielle Untersuchungs­ausschuß, der zusammen geworfen wurde von außen­stehenden politischen Kräften und geleitet von Nicht-NASA-Personen mit beschränkter entsprechender Erfahrung, von irgendeiner solchen Möglichkeit weg. Das bedeutete, daß sie die Verantwortung für das Ereignis irgendeinem Faktor geben, der auf den Raumtransporter von der Außenseite wirkt.

Es gab nicht viel, mit dem man arbeiten konnte. In mehr als 100 Flügen in zwei Jahrzehnten verschaffte das Programm der fünf Raumtransporter beträchtliche Maschinenbauerfahrung. Jeder einzige Flug kehrte mit Schaden zurück: Hunderte von Furchen und Blatternarben, Löcher, fehlende Hitzeschildkacheln. Keiner von diesen kam jemals nahe daran, die Raumflugkörper zu gefährden.

Der Ausschuß der Untersuchung konnte einen Beweis nur von einem bemerkenswerten außen befindlichen Vorfall finden. Videogesamtlänge zeigt ein mäßiges Stück des leichten festen Schaums, das vom Öltank fällt und möglicherweise auf die linke Seite des Raumtransporters während des Starts aufschlägt. Das auch war nicht gerade ein ungewöhnliches Ereignis; die meisten Raumtransporterflüge verloren Klumpen von dem festen Schaum, mehrere von denen trafen das Fahrzeug ohne Zwischenfall. Aber da es ihnen an einer besseren Alternative fehlte, ergriff der Ausschuß schnell die Schaum­hypothese, um der Untersuchung des Terrorismus aus dem Wege zu gehen. Fast vom Beginn der Untersuchung ignorierten die Ausschußmitglieder alles, nur nicht die geringen Stücke der Beweise, die verstanden werden könnten, als hätte der feste Schaum Columbia’s linken Flügel getroffen und daß nur der Flügel allein den ganzen Schaden erhalten hatte. Irgendein anderer Beweis würde sofort die Hypothese beenden, und wurde deshalb beiseite gelegt.

Der Ausschuß, jedoch, sah sich dem Problem gegenüber, daß eine gründliche Untersuchung auf irgendeine mögliche Gefahr des festen Schaums schon gemacht worden war. Während Columbia Ende Januar noch in der Umlaufbahn im Weltraum war, untersuchten Ingenieure von NASA und der Boeing Co. vorsichtig die Angelegenheit, nur um sicher zu machen, daß der Raumtransporter in keiner Gefahr war, bevor er wieder eintritt. Die Ingenieure stützten sich auf Videoniederschriften, Raumtransporterentwürfe, und leistungsfähige Computer, um jedes mögliche Szenario nach den Gesetzen der Physik zu kalkulieren und beschlossen, daß der feste Schaum die hitzebeständigen Kacheln des Raumtrans­porterbauches getroffen haben muß.1 “In dem Schlimmstfall, [sagten] die NASA-Untersucher, würde die Isolierung [des festen Schaums] entweder eine einzige hitzbeständige Kachel nahe der Fahrwerktür zerstört haben oder Schaden verursacht auf einer 32-mal-7-Inch [81,25 cm mal 9,5 cm] Stelle von Kacheln entlang dem Rumpf des Raumtransporters”.2 So oder so, die Ingenieure stimmten einstimmig überein, daß kein Grund war, sich Sorgen zu machen. “Selbst wenn die Isolierung des festen Schaums ‘bedeutenden’ Schaden verursacht hätte, würde die Mannschaft eine ‘sichere Rückkehr’ haben”, berichteten sie.3

Sogar nach der Katastrophe blieben die Ingenieure sicher über ihre Analyse. “Einige Ingenieure glauben nicht, daß irgendein Szenario vernichtend genug gewesen wäre, die Columbia zu verursachen, abzustürzen”, ein Nachrichtenbericht gestand widerwillig (“einige Ingenieure” war der Euphemismus gebraucht von allen Berichterstattern für alle fachmännischen Ingenieure, die in dem Programm verwickelt sind).4 Innerhalb Wochen bewiesen Teste des festen Schaums, der die hitzebeständigen Kacheln trifft, den Ingenieuren, daß sie Recht behielten; wie erwartet, waren die Kacheln nicht ernstlich beschädigt.5

Raumtransporter Überbleibsel Identifizierung
NASA
Katalogisiert und Beiseite Gelegt: Die Stücke aussortieren
 
Der offizielle Untersuchungsausschuß sah eine Sackgasse und erklärte die Videogesamtlänge noch einmal, um vorzu­schlagen, daß der feste Schaum irgendwie von dem Öltank wegflog und anstatt die Vorderseite des Flügels traf. Die Vorderkante des Flügels hatte keine Kacheln, daher erlaubt sie wenigstens Spekulation, daß der feste Schaum mehr Schaden gemacht haben könnte. Die Geschichte wurde wieder geschrieben, um vorzuschlagen, daß der feste Schaum der Vorderplatte des linken Flügels einen “Seitenhieb versetzte”.6 Sie war das Nächste zu dem Rumpf des Raumfahrt­transporters, der möglicherweise getroffen und beschädigt werden könnte — und welcher, günstigerweise, zwischen den Raumtransportertrümmern nicht wieder gefunden wurde. So, es würde keine Möglichkeit geben, die neue Hypothese direkt nachzuprüfen.7

Das Testen begann mit äquivalent großen Stücken des festen Schaums, die von großen Gasgewehren abgefeuert wurden, um die Verhältnisse zu wiederholen, in denen die Isolierung Columbia traf, und zielten auf Modelle auf die Vorderkante des Flügels. Die Geschwindigkeit war hochgedrückt auf 530 mph (848 km/Stunde), und der feste Schaum war mehr direkt auf die Vorderkante gezielt, in einem schärferen Winkel als der Raumtransporter es erlebte. Die Ergebnisse waren trotzdem enttäuschend. Ein Test verdrängte leicht die Platte; andere verursachten Spalten zwischen 3 und 5 Inches (7,5 cm und 12,5 cm). Sechs Teste über mehrere Wochen zeigten nichts ernsthaft genug, um den Punkt zu machen.8

So, wieder änderte sich die Geschichte. Die frustrierten Ausschußmitglieder bearbeiteten neu und eliminierten Daten bis sie verkündigten, daß der feste Schaum stattdessen mitten in der Luft einen Spaziergang in eine seltsame Richtung gemacht hatte und traf nicht die Platte 6, sondern Platte 8, die weiter entfernt von dem Rumpf des Raumtransporters gelegen ist — und, auch vorteilhaft, ein bißchen zerbrechlicher in der Konstruktion war. Sie wiederholten den Gasgewehrtest, drückten die Geschwindigkeit eine andere Kerbe höher und drehten das Stück des festen Schaums so, daß die ganze Kante die Modellplatte mit einer größeren Wucht treffen würde. Diesmal erzielte der Aufschlag ein Loch, 16 Inches (40 cm) im Durchmesser.9 Der Ausschuß wollte einem geschenkten Gaul nicht zu scharf ins Maul schauen, so er erklärte sofort, daß der Fall abgeschlossen war und stoppte alle weiteren Teste.

Jedoch, auch wenn der feste Schaum es zustande brachte, seitwärts und rückwärts umherzuwandern, Platte 8 trifft und ein Loch hinterläßt — nichts von dem wurde mit dem Test bewiesen — das bringt nur mehr Fragen hervor als es beantwortet:

  • Platte 8 der linken Flügelvorderkante wurde wiedergefunden. Nachrichtenberichte erwähnen kein Loch, wie vorhergesagt von den Luftgewehrtesten, sondern eher verbrannte Kanten.10 Immerhin, dieser Schaden könnte sich ereignet haben, nachdem der Raumtransporter zerfiel, da die Stücke brannten während sie durch die Atmosphäre rasten.11
  • Momente bevor die Columbia auseinander flog, traf sie aerodynamische Kräfte, die versuchten, die Maschine außer Kontrolle zu bringen. Selbst ein großes Loch in irgendeiner Flügelvorderkantenplatte könnte dies nicht erklären; wenigstens “fünf oder sechs Platten” hätten völlig abwesend gewesen sein müssen, um solche Kräfte hervorzubringen.12
  • Die Schaumhypothese würde ein Flügelloch groß genug verlangen, um Plasmagase hereinzulassen, bei einer Temperatur von Tausenden von Graden, schnell genug, um in nur drei Minuten durch den Aluminiumspat des Flügels hindurchzuschmelzen.13 Außerdem, die inneren Sensoren in dem nahe gelegenen Radschacht stiegen ungefähr nur um 30 Grad (17 Grad C), bevor der Raumtransporter zerstreut war. “Solche Temperatur schüsse allein sind nicht stark genug, das Ende des Raumtransporters zu verursachen”, laut NASA-Ingenieuren.14
  • Die meisten oder alle Raumfähren kehrten von Missionen zurück, indem sie hitzbeständige Kacheln vermißten, was ihre Metallhaut für die heißen Plasmagase freiliegen ließ, jedoch nie schmelzte die Hitze durch die Haut oder beschädigte die Raumtransporter. Auffallender war, daß die Raumtransporter ständig winzige Löcher und Lücken in ihren Flügelvorderkanten entwickelten, und “von sechs vorhergehenden Raumtransporterflügen kehrten Orbiters zurück, mit Schäden an ihren Flügelvorderkanten von Bruchstücken, Mikrosternschnuppen, oder anderen Ursachen” — genau der Typ des Schadens, der angeblich Columbia zerstreute, jedoch alle vorhergehenden Raumtransportermissionen landeten sicher, ohne innerlichen Schaden.15
  • Während der Mai, 2000, Mission des Raumtransporters Atlantis entwickelte sein Flügel eigentlich einen Leck, und heiße Plasmagase traten ein, genau das, was der Untersuchungsausschuß vorschlägt, mit Columbia geschah. Aber der Raumtransporter blieb vollkommen unversehrt, der Schaden war minimal und schnell repariert, und Atlantis war vier Monate später wieder im Weltall.16 Das scheint zu beweisen, daß sogar das Schlimmstefallszenario für den Untersuchungsausschuß hätte nicht Columbia zerstreuen können.

Die in Mißkredit geratene Schaumhypothese öffnet wieder die Frage ob ein innerliches katastrophales Ereignis Columbia zerstreute, ein Zeichen vom möglichen Terrorismus. Es erhebt auch rote Warnflaggen über das wahre Programm der Ausschußmitglieder, die verantwortlich für die Handhabung der Untersuchung sind.

– Fortsetzung in Teil 3 –

Referenzen

1. Vartabedian, R., “NASA focuses in on shuttle’s leading edge,” Los Angeles Times, March 27, 2003, p. A18; Vartabedian, R., “Report likely to say NASA minimized foam peril,” Los Angeles Times, Aug. 26, 2003, pp. A1, A16.

2. Gold, S. & Vartabedian, R., “NASA considering space hit,” Los Angeles Times, Feb. 5, 2003, pp. A1, A19.

3. Gold, S. & Vartabedian, R., “Breach in shuttle suspected,” Los Angeles Times, Feb. 14, 2003, pp. A1, A22.

4. Gold, S. & Vartabedian, R., “NASA considering space hit,” Op cit.

5. Vartabedian, R., “Tests shed light on Columbia damage,” Los Angeles Times, May 14, 2003, p. A20.

6. Associated Press, “Foam theory is bolstered by shuttle data,” Los Angeles Times, March 31, 2003, p. A19.

7. Vartabedian, R., “NASA focuses in on shuttle’s leading edge,” Op cit.

8. Associated Press, “Foam test bolsters shuttle theory,” Los Angeles Times, May 30, 2003, p. A39; Vartabedian, R., “Foam test shows impact doomed Columbia,” Los Angeles Times, June 7, 2003, pp. A1, A20-21; Alonso-Zaldivar, R. & Vartabedian, R., “Two more shuttle safety defects cited,” Los Angeles Times, June 13, 2003, p. A20.

9. Hart, L. & Vartabedian, R., “Shuttle’s ‘smoking gun’ seen,” Los Angeles Times, July 8, 2003, pp. A1, A16.

10. Vartabedian, R., “Near proof of shuttle’s fatal flaw,” Los Angeles Times, May 7, 2003, pp. A1, A19.

11. Gold, S. & Vartabedian, R., “Heat damage found on shuttle wing section may be key clue,” Los Angeles Times, Feb. 28, 2003, p. A23.

12. Vartabedian, R. & Pae, P., “Clues point to shuttle wing edge,” Los Angeles Times, March 9, 2003, pp. A1, A32; Vartabedian, R., “NASA focuses in on shuttle’s leading edge,” Op cit.

13. Vartabedian, R., “Near proof of shuttle’s fatal flaw,” Op cit.

14. Gold, S. & Vartabedian, R., “Breach in shuttle suspected,” Op cit.

15. Vartabedian, R. & Pae, P., “Shuttle investigators look at possibility of weakened wing,” Los Angeles Times, March 12, 2003, p. A16.

16. Associated Press, “Gases breached wing of Atlantis,” Los Angeles Times, July 9, 2003, p. A21.