30. Juli, 2006

Krieg Sabotage Bericht


Schattenboxen in den Höhlen von Tora Bora

Teil 1: Eine Tödliche Falle

Präsident George Bush beim Rat an Ausländischen Beziehungen
U.S. State Dept.
Des Taliban’s fünfte Kolumne in den U.S.: Präsident George Bush diskutiert seine nicht­gewinnende Strategie in dem Krieg am Terror vor der Council on Foreign Relations (dem Rat an Ausländischen Beziehungen) in Washington, DC. (7. Dez., 2005).
 
Mit dem plötzlichen Ende des Afghanistan’s Taliban Regimes im November, 2001, verlor der Kommunistische Block ihre erste Chance, Amerika in einen sumpfigen, nichtgewinnenden Kampf hineinzuziehen, der amerikanische Mittel und Moral dränieren würde.

Aber Afghanistan blieb sicher in Kommunistischen Händen; das Taliban, das offen von Rotchina und heimlich von Sowjetrußland unterstützt wird, vereinte sich selbst mit den sowjetisch kontrollierten Kräften des Nordbündnis, welches nun effektiv das meiste des Landes beherrscht. Die Anwesenheit der amerikanischen Truppen inmitten des Durcheinanders war eine offene Einladung, wieder zu versuchen. Mehrere Hauptzutaten wurden benötigt, den afghanischen Krieg, wie eine Falle im vietnamesischen Stil, zu beleben, vorsichtig das schwache Gleichgewicht zu erhalten zwischen dem Reizen der Amerikaner, daß sie kämpfen, ohne ihnen zu erlauben, ihre volle siegreiche militärische Stärke loszulassen:

  • Eine fünfte Kolumne von Verrätern in voller Befehlsgewalt der U.S. Streitkräfte, fähig, die amerikanischen Truppen vom effektiven Kämpfen und Gewinnen zurückzuhalten.
  • Unklare militärische Ziele und einen vagen, versteckten Feind.
  • Ein kompliziertes, unbekanntes Schlachtfeld mit einem Terrain, das ungeeignet für große schwergepanzerte Streitkräfte ist aber ideal, Fallen und Heckenschützen zu setzen und zum Verstecken der Guerillas vor Luftangriffen.
  • “Regeln der Gefechte”, um amerikanische Soldaten vom effektiven Kampf zu beschränken.
  • Verräterische afghanische “Alliierte”, die fähig sein würden, eine beständige Versorgungslinie zum Feind aufrecht zu erhalten und Zeit gewinnen, während sie die Amerikaner auf jeden Schritt und Tritt verraten.
  • Ein paar verlockende Köder, um die Amerikaner in eine Falle zu locken.

Eine ausreichende Anzahl von den fünften Kolumnen bevölkerten die Bush-Regierung, um eine Niederlage zu sichern. Im wesentlichen, jede Hauptfigur, die an der strategischen Entscheidungsfindung beteiligt war, war ein Mitglied der fabianischen sozialistischen Rat an Ausländischen Beziehungen (CFR), einschließlich Vizepräsident Dick Cheney, Außenminister Colin Powell, Nationale Sicherheitsberaterin Condoleezza Rice, Central Intelligence Agency (CIA) Direktor George Tenet, Stellvertretender Verteidigungsminister Paul Wolfowitz, und Unterstaatssekretär der Verteidigung für Politik Douglas Feith.1 Admiral Vernon Clark, Chef der Seeoperation, und so in der Verantwortung über Flugzeugträger, die Flugzeuge für Bombeneinsätze versorgt, war schon so verflechtet mit den fabianischen Sozialisten, daß er sich später formell der CFR anschloß.2 Verteidigungssekretär Donald Rumsfeld war inzwischen ein Mitglied des CFR-alliierten Projekt für das Neue Amerikanische Jahrhundert (PNAC), zusammen mit Cheney, Wolfowitz, und einer Anzahl der Nationalen Sicherheit, Verteidigung, und Offiziellen des Außenministeriums.3 Und Präsident Bush selbst, der Sohn des älteren George H.W. Bush, welcher lange ein CFR-Direktor war, blieb fest genug verwurzelt in den traditionellen fabianischen Verbindungen seiner Familie, daß er eingeladen wurde, eine Rede vor der CFR zu halten und seine Regierung mit CFR-Mitgliedern zu füllen — während er vorsichtig die Kontroverse der formellen Mitgliedschaft vermeidet.4

Seitdem der Krieg begann, war der amerikanische Kriegsversuch schon seit fast zwei Monaten lahm gelegt. Die Regeln der Bush-Regierung verhinderten Bombenangriffe auf strategische Ziele oder das Einführen der Bodenangriffe gegen den Feind.5 Als die Taliban-Truppen Fahnen wechselten, um sich mit ihren unoffiziellen Alliierten des Nordbündnis zu verbinden, wurde plötzlich auch der Zutritt zu ihnen verboten und wurden als Nichtfeinde beschützt.6 Die U.S. Streitkräfte waren nicht erlaubt, Städte oder strategische Gebiete in Afghanistan zu kontrollieren, und das Bush-Kabinett begrenzte das Tätigkeitsfeld des Krieges zu gewissen Resten des Taliban, was er “Al Qaeda” nennt, eine veränderte Bezeichnung zu irgendeinem nichtafghanischen Feindeskämpfer in Afghanistan wurde angewandt, und somit stehen amerikanische Truppen nicht länger einem klaren Krieg gegen einen erkennbaren Feind gegenüber.

Das Nordbündnis, zu ihrem Teil, wurde von Abdul Rashid Dostum geleitet, ein sowjetischer General, der vorher das Taliban zur Macht verhalf.7 Das Bündnis wurde finanziert und schwer bewaffnet mit Panzern und anderen Waffen von Sowjetrußland, beides direkt und durch das sowjetisch kontollierte Iran.8 Trotzdem zwang die Bush-Regierung die U.S. Truppen, diese Kommunisten zu trauen und mit ihnen eng zusammen zu arbeiten bis zu dem Punkt, daß sie sich wie ein Grundstein auf sie verlassen können, in der amerikanischen Strategie, andere Talibankräfte von unbekannter Stärke und Zusammensetzung zu bekämpfen.

Der ideale Entwurf für Täuschung wurde an die richtige Stelle gesetzt, und die Kommunisten begannen, den Köder vor den Amerikanern zu baumeln: Usama bin Laden. Berichte fingen an, von den Gebieten einzuströmen, die unter der Kontrolle des Nordbündnis waren oder parallelen Bürgerwehren, daß der gejagte bin Laden und seine “Al Qaeda”-Genossen südöstlich, in die Richtung der pakistanischen Grenze geflohen waren. Dutzende anregender Geschichten von anonymen oder unzuverlässigen afghanischen Quellen beschrieben Sichten von Konvois von arabischen Ausländern oder von bin Laden selbst, oder berichteten, seine Stimme in Radioübertragungen gehört zu haben.9 Fotografien von Höhlen strömten herein mit Erzählungen von befestigten “Al Qaeda” Bunkern hinter solchen Eingängen.10 Iran, äußerst willig, ihre eigenen Beziehungen mit bin Laden herunterzuspielen, sandte einen Radiobericht, sagend, daß der Flüchtling schon drüben über die Grenze in Pakistan war.11

Mehrere Wochen vorher zeigten Geheimdienstdaten, daß bin Laden schon von Pakistan geflohen war, bevor der Krieg begann. Er zog nach Rotchina oder Sowjetrußland, oder wenigstens, daß er umgesiedelt hatte in das entgegengesetzte Ende des Landes von Pakistan — dem Nordwesten, in der Nähe der sowjetischen und iranischen Grenzen.12 Pentagonoffizielle gaben zu, sie könnten nicht sicher sein, ob bin Laden nördlich ins Sowjetusbekistan oder Sowjettadschikistan gereist war, wo russische Truppen bereit standen, ihn zu beschützen, oder als Alternative, westlich nach Iran, zu seiner unterstützenden Regierung.13 Beide Wahlen waren viel wahrscheinlicher als bin Laden nach Pakistan zu fliehen, ein nichtkommunistisches Land, mit dem er wenige Verbindungen hatte.

Aber die Bush-Regierung bestand darauf, den Köder zu nehmen, und die U.S. Streitkräfte zogen südöstlich. Bald leiteten die berichteten Sichten des Taliban und nichtafghanischen Kämpfer die Amerikaner in das gebirgige Gebiet von Tora Bora, durchzogen mit Hunderten oder Tausenden von Höhlen, unterirdischen Bunkern, und engen, kurvenreichen Tälern, eingebettet zwischen kümmerlichen Klippen. Es war ein perfektes Territorium für einen Guerillakrieg gegen U.S. Soldaten, leicht zu verteidigen und mit explosiven Fallen auszustatten, während der Einsatz von starker Rüstung und reichlichen Bodenstreitkräften verhindert wurde. Guerillas konnten sich innerhalb der Berge vor Flakfeuer verbergen, während sie wieder auftauchten, um auf Amerikaner zu schießen. Das komplizierte Netz der verstärkten Höhlen, die in den harten Felsen gegraben sind, bieten zu viele schwere Ziele, sie für die amerikanischen Bomben zu beseitigen. Außerdem war die U.S. hilflos abhängig von Nordbündnisberichten, um zu schätzen, welcher Art von feindlichen Soldaten, und wie vielen sie in Tora Bora gegenüberstehen würden.

Die Falle war gestellt, und die Kommunisten brauchten nur zu warten, für die Amerikaner anzukommen.

– Fortsetzung in Teil 2 –

Referenzen

1. Annual Report, 1999-2000, Council on Foreign Relations, New York, 2000.

2. Annual Report, 2004-2005, Council on Foreign Relations, New York, 2005.

3. “Project for the New American Century,” Wikipedia, en.wikipedia.org.

4. White House Office of the Press Secretary, “President Bush addresses the Council on Foreign Relations,” U.S. Dept. of State, www.state.gov, Dec. 7, 2005.

5. Sehen Sie andere Kriegssabotageberichte im ATTAC Report.

6. Watson, P., “Defections just a fact of Afghan War,” Los Angeles Times, Nov. 13, 2001, pp. A1, A5; Dixon, R., “Generals and defectors alike revel in booty left in wake of the Taliban,” Los Angeles Times, Nov. 25, 2001, p. A3; Cummins, C., “Arrest reported of leader tied to bin Laden,” Wall Street Journal, Dec. 26, 2001, pp. A3, A12.

7. Chazan, G., “Karzai gives key critic a government job,” Wall Street Journal, Dec. 26, 2001, p. A7.

8. Pyes, C. & Rempel, W.C., “Slowly stalking an Afghan ‘lion’,” Los Angeles Times, June 12, 2002, pp. A1, A26-A28; Watson, P., “Afghan Alliance banking on new airstrip,” Los Angeles Times, Oct. 20, 2001, pp. A1, A14.

9. Stack, M.K., “U.S. enlists tribal warriors to comb mountains for bin Laden,” Los Angeles Times, Nov. 29, 2001, p. A22; Drogin, B. & Richter, P., “Bin Laden hunt enters Pakistan,” Los Angeles Times, Dec. 19, 2001, pp. A1, A15.

10. Hendren, J., “Search for bin Laden will use U.S. gadgetry, Afghan hunters,” Los Angeles Times, Nov. 20, 2001, A1, A9.

11. “Bin Laden may have fled Afghanistan,” TCM Breaking News, Ireland, archives.tcm.ie/breakingnews, Nov. 16, 2001.

12. Ahmed, K., Beaumont, P., & Vulliamy, E., “Revealed: British plan for Afghan onslaught,” The Observer, The Guardian, England, observer.guardian.co.uk, Sept. 23, 2001.

13. “Pentagon says no evidence bin Laden fled Afghanistan,” CNN, transcripts.cnn.com, Nov. 17, 2001.